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Monatsübung: Schadstoffanhänger praktisch

18.03.2019

Nach einigen größeren Einsätzen mit Schadstoffen wie z.B.: großflächigen Öl- oder Treibstoffaustritten oder LKW-Unfällen mit geladenen gefährlichen Gütern stellte die Feuerwehr Alland im Jahr 2013 einen, in Eigenregie zusammengestellten, Schadstoffanhänger in Dienst. Bei darauffolgenden Einsätzen bestätigte sich die Sinnhaftigkeit der Anschaffung. Bei regelmäßigen Übungen und Schulungen, aber auch durch Absolvierung diverser Schadstoffkurse in der Landesfeuerwehrschule festigen die Mitglieder Fertigkeiten im Umgang mit gefährlichen Stoffen und das Arbeiten mit dem Anhänger.

Am Abend des 18. März stand eine erneute praxisorientierte Übung am Programm. Aufgeteilt in 4 Stationen konnte die umfangreiche Beladung beübt werden.

Die Übungsleiter Matthias Denner und Joachim Zagler brachten so den Übungsteilnehmern die Themen Auffangen und Abdichten, Arbeiten mit der Dieselpumpe, Anlegen und Arbeiten des Schutzanzuges Stufe 2 und Dekontamination und Reinigung näher.

An zwei Übungsfässern, welche mit Löchern versehen und mit Wasser gefüllt wurden, konnten die Mitglieder die verschiedenen Abdichtmöglichkeiten ausprobieren.

Die Pumpenlinie der Dieselpumpe wurde aufgebaut und Kraftstoff aus einem Tank abgesaugt und umgepumpt. Der Fokus lag hier auf das saubere Arbeiten und verschiedenen Möglichkeiten der Stromversorgung für den Betrieb der Pumpe.

In den Fahrzeuge der Feuerwehr Alland sind chemikalienbeständige Ganzkörper- Schutzanzüge aufgepackt. Hierfür durchläuft jeder taugliche Atemschutzgeräteträger die Zusatzausbildung für das Tragen dieser speziellen Anzüge. Im Zuge der Monatsübung wurde das Anlegen und die notwendige Unterstützung durch die restliche Mannschaft beübt.

Zum Abschluss konnte das Konzept der Grobreinigung bzw. Dekontamination aufgebaut und an dem ausgerüsteten Schutzanzugträger erprobt werden. Dabei wird eine Wasserversorgung vom Rüstlöschfahrzeug samt Material aus dem Schadstoffanhänger aufgebaut. Dadurch kann eine Grobreinigung für die verschmutzten Ausrüstungsgegenstände und die eingesetzte Mannschaft durchgeführt werden.

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