Am Samstag, den 20. September, fand in Alland eine groß angelegte Einsatzübung unter realistischen Bedingungen statt. Beteiligt waren die Feuerwehren Alland, Klausen-Leopoldsdorf, Groisbach sowie die Feuerwehr Pottenstein mit dem Atemluftfahrzeug.
Das Übungsszenario:
Im ersten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses kam es bei Sanierungsarbeiten zu einer Explosion. In der betroffenen Wohnung brachen daraufhin drei Brandherde aus. Gleichzeitig fand in einer gegenüberliegenden Wohnung eine Kindergeburtstagsfeier mit 13 Kindern statt. Ein Teil der Kinder konnte sich auf den Balkon retten, während andere in den stark verrauchten Räumen eingeschlossen wurden. Auch die Arbeiter aus der sanierungsbedürftigen Wohnung galten als vermisst.
Der Ablauf:
Mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehren gingen in das Gebäude vor, suchten die vermissten Personen und brachten sie ins Freie. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung in der Wohnung durchgeführt.
Die Kinder auf dem Balkon konnten mit einer Leiter gerettet werden.
Ein Schwerpunkt der Übung war das richtige Schlauchmanagement in Wohngebäuden. Nachdem alle Personen in Sicherheit gebracht und die Brandherde gelöscht waren, wurde zudem die richtige Entrauchung des Gebäudes mit einem Hochdrucklüfter beübt.
Bedeutung der Übung:
Einsatzübungen wie diese sind ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Sie fördern die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und bereiten die Einsatzkräfte auf komplexe Situationen vor – ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung.
Dank und Ausklang:
Im Anschluss lud die Gemeinde Alland alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Ein besonderer Dank gilt den Jugendfeuerwehrmitgliedern, die als Statisten mitwirkten, sowie der Gemeinde für das Mittagessen.