10.07.2023 Ein fordernder Tag für die FF Alland

Heute wurde die FF Alland gleich zu drei Einsätzen innerhalb von vier Stunden auf die A21 alarmiert.

Der erste Einsatz am Vormittag war ein technischer Einsatz. Ein Klein-LKW hatte einen Motorschaden und kam auf der ersten Fahrspur der A21, in Fahrtrichtung St. Pölten, zum Stillstand. Der fahruntüchtige LKW wurde mittels Stange vom Wechselladefahrzeug abgeschleppt.

Kurz nach 15:00 wurden die örtlich zuständigen Feuerwehren Heiligenkreuz und Alland zu einem LKW-Brand auf die A21, Fahrtrichtung Wien, alarmiert. Der Sattelschlepper hatte eine hoch entzündliche Flüssigkeit (Natriummethanolat, ein basischer Stoff, bei dem bei Temperaturen über 50 °C die Gefahr der Selbstentzündung besteht) geladen. Schon bei der Anfahrt war eine meterhohe Rauchsäule sichtbar. Der Einsatzleiter forderte die Feuerwehren Klausen-Leopoldsdorf und Groisbach zur Unterstützung an. Auch der Schadstoffzug von der FF Hirtenberg mit Unterstützung der FF Enzesfeld und der FF Lindabrunn wurden angefordert. Der Brand hatte sich vom Führerhaus bereits auf den Sattelaufleger ausgebreitet. Durch einen raschen und gezielten Löschangriff wurden die Flammen eingedämmt. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde die Schutzummantelung an der Vorderseite des Tanks beschädigt. Dennoch blieben beide Kammern des Gefahrenguttransporters in Takt und ein Schadstoff-Austritt konnte verhindert werden.

Die Zufahrt der Lösch-Tankwagen konnte über den angrenzenden Autobahnparkplatz reibungslos und zügig erfolgen und somit konnte die Löschwasser-Versorgung gewährleistet werden. Um der enormen Hitzeentwicklung an der Außenhülle des LKW- Auflegers weiterhin entgegenzuwirken, wurde nach der Brandbekämpfung der Tankwagen weiterhin mittels Wasser gekühlt.

Dank der guten und professionellen Zusammenarbeit aller Feuerwehren konnte Schlimmeres verhindert werden.

Während der Lösch- und Kühlarbeiten ereignete sich am Stauende ein Auffahrunfall. Ein Teil der Mannschaft der FF Alland begab sich zum Unfallort. Dort angekommen, stellte sich heraus, dass der Fahrer des Porsche Cayenne unbestimmten Grades verletzt war und das Fahrzeug nicht eigenständig verlassen konnte. Der Verletze wurde schonend mit Hilfe der Kameraden der FF Alland aus dem Wagen gerettet und an die Rettungskräfte vor Ort übergeben. Die Insassen des goldenen Kia Ceed´s blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden von der Autobahn verbracht.

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